Leitfaden · Kapitel 10
Keyword-Tracking ist kein einmaliger Prozess. Die SERPs sind ständig in Bewegung, also müssen Sie Ihre Keyword-Tracking-Strategie laufend anpassen, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben. Hier sind fünf Wege:
Nutzen Sie SEO-Tools, um Keyword-Rankings zu beobachten und Schwankungen oder Veränderungen in den SERPs zu identifizieren. In Keyword.com sehen Sie zum Beispiel Positionsveränderungen einzelner Keywords im Zeitverlauf sowie Share-of-Voice-Daten (SoV).
Stellen Sie fest, dass ein bestimmtes Keyword in den Suchergebnissen kontinuierlich an Position verliert, können Sie einen Beitrag mit diesem Keyword optimieren, um seine Chancen auf bessere Rankings zu erhöhen. Sie können ihn auch entfernen und weiterleiten, wenn er für Ihre Zielgruppe oder Branche nicht mehr relevant ist.
Auch Google Analytics und Search Console eignen sich hervorragend zur Performance-Analyse. Google Analytics zeigt zum Beispiel die Top-Seiten, die organischen Traffic auf Ihre Site bringen — und umgekehrt. Schwächere Seiten lassen sich gezielt analysieren und optimieren.
Die Search Console wiederum zeigt die durchschnittliche Position Ihrer Website-Keywords in den SERPs. Sie können die Daten filtern, um die durchschnittliche Position für eine bestimmte Seite — etwa einen Artikel oder eine Landingpage — auszuwerten.
Auf Basis dieser Erkenntnisse eliminieren Sie schwache oder irrelevante Keywords und konzentrieren Ihre Energie auf solche mit höherem Potenzial.
Überprüfen und aktualisieren Sie Ihre Keyword-Liste regelmäßig, damit sie zur Suchintention Ihrer Zielgruppe passt.
Nutzen Sie Keyword-Recherche-Tools, um Trends zu analysieren und neue relevante Keywords zu identifizieren. Sie können zum Beispiel Google Alerts für Ihre Branche einrichten:
Sie können auch Keyword.com nutzen, um in Echtzeit Keyword-Vorschläge zu erhalten. Es ist denkbar einfach:
Engen Sie Ihr Keyword-Targeting ein, indem Sie auf Long-Tail-Keywords setzen, statt sich an stark umkämpften Short-Tail-Keywords festzubeißen.
Long-Tail-Keywords haben in der Regel niedrigeres Suchvolumen, dafür höhere Conversion-Raten — sie sind spezifischer. Wer beispielsweise „Welches SEO-Tool soll ich für mein kleines Unternehmen verwenden?" sucht, ist näher an einer Kaufentscheidung als jemand, der „SEO-Vorteile" eingibt.
Long-Tail-Ideen finden Sie in Googles „Ähnliche Fragen"-Bereich und in Keyword-Vorschlägen von Drittanbieter-SEO-Tools wie Seobility und Keyword.com. Mit Seobility filtern Sie zum Beispiel verwandte Begriffe, Suchanfragen, Autocomplete-Vorschläge und ähnliche Keywords.
Ein Blick darauf, für welche Keywords Wettbewerber ranken, hilft enorm beim Schärfen Ihrer Targeting-Strategie. Behalten Sie Ihre Wettbewerber im Auge und analysieren Sie deren Ziel-Keywords. Identifizieren Sie Lücken oder Chancen, in denen Sie Ihre Strategie verbessern können. Suchen Sie performante Keywords, die Sie übersehen haben, und übernehmen Sie sie — sofern sie zu Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe passen — in Ihren Content.
Suchmaschinen aktualisieren ihre Algorithmen häufig — das kann Keyword-Rankings beeinflussen. Google hat zum Beispiel kürzlich einige seiner älteren Ranking-Parameter ausgemustert, was zu spürbaren SERP-Bewegungen geführt hat.
Anzeichen für algorithmusbedingte Ranking-Verluste sind unter anderem:
Bei algorithmusbedingten Ranking-Einbrüchen prüfen Sie zunächst die Veränderungen und warten ein bis zwei Wochen, bis sich die SERPs stabilisieren. Bessert sich nichts, justieren Sie Content und Keyword-Strategie an die neuen Anforderungen.
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