Irreführende SEO-Metriken — Domain Authority, Authority Score und Domain Rating

Keyword.com ·

2019 fragte ein Twitter-Nutzer John Mueller, ob ein Traffic-Drop von einem Domain-Authority-Drop komme. Er antwortete: „Wir nutzen Domain Authority nicht — das ist eine Metrik einer SEO-Firma.”

2020 fragte ein anderer Nutzer, ob Domain Authority essenziell sei, damit Webseiten schneller gecrawlt werden. Er antwortete: „Nur zur Klarstellung: Google nutzt Domain Authority überhaupt nicht, wenn es um Search-Crawling, Indexing oder Ranking geht.” Auf Basis dieser Antworten ist klar: Domain Authority, Authority Score und Domain Rating sind keine Ranking-Faktoren in den SERPs.

… aber sind diese Metriken dann irrelevant?

Wie korrelieren diese SEO-Metriken aus den Tools mit Googles Crawling-, Indexing- und Ranking-Praktiken? Dieser Artikel diskutiert, wie Google-Suche funktioniert und wie diese Metriken dort einzuordnen sind.

Außerdem zeigen wir einen entscheidenden Weg, den Fortschritt Ihrer Site zu tracken.

Wie funktioniert Google-Suche?

Jeden Tag verarbeitet Google über acht Milliarden Suchen.

Menschen gehen zur Suchmaschine für Antworten auf alle möglichen Fragen.

Sagen wir: Sie haben einen Artikel veröffentlicht und brauchen ein SEO-Ranking-Tool, um die Positionen Ihrer Keywords in den SERPs zu tracken. Sie tippen wahrscheinlich „keyword rank tracking tools” in die Suchleiste — und das Ergebnis liefert eine Liste von Sites, die Ihre Anfrage beantworten. Was ist das Geheimnis dahinter?

Laut Google Search Console ist Google Search eine vollautomatisierte Suchmaschine, die Web-Crawler nutzt, um regelmäßig das Web zu durchsuchen und Seiten in ihren Index aufzunehmen.

Seit ihrer Gründung hat Google eine riesige Bibliothek, in der sie Millionen möglicher Seiten siebt, die Antworten auf einen Suchbegriff liefern. Wenn Sie also „keyword rank tracker” eingeben, durchsucht Google seine Bibliothek (Index), um relevante Sites zu finden, die Ihre Frage beantworten. Hinweis: Google fügt eine Seite nicht automatisch dem Index hinzu — viele Bots crawlen Sites im Internet, die anschließend dem Index hinzugefügt werden, wenn sie die Anforderungen erfüllen.

Erklären wir den Prozess im Detail.

Google-Suche funktioniert in drei Stufen:

1. Crawling

Es gibt keine Plattform im Internet, auf der Sie alle Webseiten finden. Google muss also neue und aktualisierte Seiten finden und seiner Bibliothek hinzufügen. Dieser Prozess heißt „URL Discovery”.

Die Suchmaschine kennt einige Seiten bereits — aber Site-Besitzer können Updates oder neue Seiten hinzufügen. Google entdeckt diese neuen Seiten, indem es einem Link von einer bekannten Seite folgt. Google findet beispielsweise einen neuen Blog-Post auf Ihrer Site über die Kategorieseite. Andere Seiten entdeckt Google, wenn Site-Besitzer ihre Sitemaps einreichen.

Nach dem Entdecken dieser URLs crawled Google sie mit Google Bots — auch Crawler oder Spider genannt — um zu verstehen, was auf ihnen ist. Google-Crawler folgen einem algorithmischen Prozess, um zu bestimmen, welche Seiten zu crawlen sind, wie häufig und mit welcher Crawling-Geschwindigkeit (um Überlastung zu vermeiden). Google-Spider crawlen nicht alle entdeckten Seiten im Internet — manche Site-Besitzer verbieten Crawling, oder JavaScript-Sites haben Rendering-Probleme, die zu uncrawlbaren Seiten führen.

Google Search Central erklärt weitere Issues, die Google-Bots am Crawlen hindern können.

Laut der Seite: „Crawling hängt davon ab, ob Google-Crawler die Site erreichen können. Häufige Issues mit Google-Bot-Zugriff sind:

2. Indexing

Nach dem Crawlen Ihrer Seiten indexiert Google (hoffentlich) Ihren Content, sofern es keine Issues gibt.

Bots analysieren und verarbeiten textuellen Content auf gecrawlten Seiten und Attribute wie Bilder, Videos, <title>-Elemente und mehr — und indexieren die Information.

Googles Index ist eine massive Datenbank aller von Bots gecrawlten Seiten und gut genug, um Suchanfragen zu beantworten. Aber:

Google Search Console kann sagen, dass eine Seite indexiert ist — aber sie zeigt sich nicht in Suchergebnissen. Warum? Häufige, weniger technische Gründe:

Generell können Sie diese Indexing-Checkliste nutzen, um sicherzustellen, dass Sie immer indexiert werden.

Bonus

Wenn Sie wissen, dass Ihre Seiten gecrawled und indexiert sein müssen, um in den Suchergebnissen aufzutauchen, ist es nützlich zu wissen, wie viele Seiten indexiert sind.

Wie?

Gehen Sie zu Google und tippen Sie site:ihrdomainname.de in die Suchleiste. Das Ergebnis zeigt eine Liste der bereits von Google indexierten Seiten.

Beispiel: Das Bild unten zeigt eine Liste der bereits indexierten Keyword.com-Seiten.

Beispiel indexierter URLs in der Google-Suche

Nutzen Sie den Index Coverage Report in Google Search Console.

Im Video unten zeigt Google, wie Sie gecrawlte und indexierte Seiten via Index Coverage Report finden.

Index coverage status in Search Console - Google Search Console Training

3. Ranking

Wenn ein Nutzer einen Suchbegriff eingibt, durchsucht Google seinen Index und liefert Sites, die für die Anfrage relevant sind. Die Reihenfolge der Seiten auf der Ergebnisseite heißt Ranking.

Wichtig: Google rankt Seiten nach Relevanz.

Laut Google Search Central: „Wenn ein Nutzer eine Anfrage eingibt, durchsuchen unsere Maschinen den Index nach passenden Seiten und liefern die Ergebnisse zurück, die wir für die qualitativ hochwertigsten und relevantesten halten.”

Weitere Ranking-Faktoren: Backlinks, Aktualität, User Intent, HTTPS, Mobile-Friendliness, Page Speed und mehr. Je besser Ihre Seite diese Faktoren erfüllt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, in den SERPs zu ranken.

Interessant: Ein Vorteil von Authority Score, Domain Authority und Domain Rating ist, dass sie Detail dazu liefern, wie sich Ihre Site auf diesen Ranking-Faktoren schlägt.

Schauen wir, wie diese Metriken Ihre SEO-Kampagne verbessern können.

Verwandt:

Tipps zur Interpretation von Keyword-Metriken Wie Sie das Ranking Ihrer indexierten Seiten beschleunigen

Wie diese Metriken nützlich für SEO sein können

Unten haben wir recherchiert, wie diese Metriken berechnet werden.

Laut Semrush ist der Authority Score Ergebnis von Berechnungen, die KI und Machine Learning nutzen, um die Autorität einer Domain anhand dreier Faktoren zu messen: Link Power, organischer Traffic und Spam-Faktoren.

Laut Ahrefs: „wir berechnen Domain Rating, indem wir alle Domains mit mindestens einem followed Link auf die Ziel-Domain finden.” Sie schauen, wie viele andere Domains jede verlinkende Domain verlinkt — und übergeben dann eine gewisse Menge „DR Juice” von jeder verlinkenden Domain auf die Ziel-Domain. Diese Menge wird (grob) bestimmt durch das DR der verlinkenden Domain geteilt durch die Anzahl einzigartiger Domains, auf die sie verlinkt.

Laut Moz wird Domain Authority berechnet, indem mehrere Faktoren — darunter linkende Root-Domains und die Gesamtzahl der Links — in einen einzigen DA-Score evaluiert werden. Dieser Score lässt sich beim Vergleich von Websites oder beim Tracken der „Ranking-Stärke” einer Site über die Zeit nutzen.

Aus der Analyse oben stimmen Sie zu, dass diese Metriken ein guter Indikator für die Link-Popularität einer Site sind — ein wichtiger Ranking-Faktor.

Aber: Diese Metriken beeinflussen das Page-Ranking in den SERPs nicht direkt.

Backlinks sind ein signifikanter Ranking-Faktor — aber nicht der einzige. Eine Seite mit hohem DA, DR oder Authority Score rankt nur dann hoch in den SERPs, wenn sie auf den Google-Ranking-Algorithmen gut performt.

Hier Belege, dass diese Metriken keine Ranking-Faktoren sind:

Sie fragen vielleicht: Wie bekomme ich ein wahres Gefühl für die organische Performance meiner Site?

Rank-Tracking!

Wie Sie den Fortschritt Ihrer Seiten in den SERPs tracken

Jeder Site-Besitzer will die Effektivität seiner SEO-Kampagnen tracken.

Hier zwei entscheidende Wege, Ihre Keyword-Rankings in den SERPs zu tracken:

1. Google Search Console nutzen

Google Search Console hilft, die Position Ihrer Seiten in den SERPs zu monitorieren.

Bevor Sie mit dem Tool fortfahren, sollten Sie Ihre primären SEO-Metriken kennen. Sich nur auf eine Metrik zu fokussieren, kann irreführend sein.

Simon K. meint: „Es ist deutlich besser, sich die Kombination aus Impressions, CTR und durchschnittlichen Positionen anzuschauen.”

Hinweis: Auch wenn Google Search Console kostenlose Insights in die Position Ihrer Seiten in den SERPs liefert, sind die Ergebnisse manchmal ungenau. Ein SERP-Keyword-Tracker zur Performance-Analyse ist die bessere Wahl.

2. Ein SERP-Tracking-Tool nutzen

Ein SERP-Tracking-Tool monitort die Position Ihrer Site in den Suchmaschinen-Ergebnissen und liefert Insights, wie Ihre Keywords über die Zeit im Vergleich zu Wettbewerbern ranken.

Mit Tausenden SEO-Tools im Internet kann die Wahl des besten Tracking-Tools überfordernd sein. Keyword.com macht SERP-Tracking allerdings einfach.

Keyword.com ist ein SEO-Rank-Tracking-Tool, das präzises Keyword-Rank-Tracking und Wettbewerber-Insights liefert — um selbst die smartesten SEOs zu überlisten.

Einer unserer Nutzer sagt: „Mit Keyword.com sehen Sie Ihre SERP-Historie. Sie sehen die Keywords Ihrer Wettbewerber — wer auf welchen Positionen liegt. Und Sie analysieren, was sie tun. Mit Ahrefs geht das nicht.”

Dieses Tool zeigt Wettbewerber in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten — und Strategien, sie zu schlagen. Vor allem bietet Keyword.com eine Rank-Tracker-API mit detaillierter Ranking-Historie.

Bereit, Ihre Seiten in den SERPs im Auge zu behalten? Probieren Sie Keyword.com — ein All-in-One-SEO-Ranking-Tool.

Kann eine Website einen hohen „Metric”-Score haben und nicht hoch in den SERPs ranken?

Die Antwort: JA.

Diese Metriken sind keine SERP-Ranking-Faktoren. Außerdem könnte der Content der Seite irrelevant für die Nutzeranfrage sein — und die Page-Load-Speed langsam.

Sie können diese Metriken als Leitfaden zur Verbesserung Ihrer Site nutzen — aber nicht als Ranking-Faktor oder als alleiniger Indikator für die Autorität Ihrer Website.

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