Leitfaden · Kapitel 4
Wissen Sie, wie man Keyword-Daten analysiert? Oder wie eine SERP-Analyse aussieht, mit der Sie wirklich die richtigen Keywords identifizieren? Welche Keywords von großen Websites dominiert werden, sodass es nahezu unmöglich ist, dafür zu ranken? Es ist im Grunde geradlinig — Sie analysieren Keyword-Daten.
Keyword-Daten sind die Metriken, die Sie erhalten, wenn Sie ein bestimmtes Keyword in ein SEO-Tool zur Analyse eingeben. Dieser Leitfaden behandelt diese Keyword-Metriken und zeigt, wie Sie Keywords analysieren, um Ihre SEO-Strategie zu untermauern.
Das Suchvolumen ist die Anzahl, wie oft ein bestimmtes Keyword oder eine Phrase in einem Zeitraum — meist pro Monat — gesucht wird. Sie sehen es im Keyword.com-Dashboard oder in jedem anderen SEO-Tool.
Suchvolumen variiert je nach Standort. Ein Keyword kann in einer Region hohes Volumen haben und anderswo niedriges. Bei einem standortbezogenen Geschäft sehen Sie so, wonach die Menschen vor Ort suchen, und richten Ihre Strategie entsprechend aus.
Anhand der Volumendaten identifizieren Sie volumenstarke Keywords. Solche Keywords haben oft viel Konkurrenz, können aber bei guter Position erheblichen Traffic bringen. Umgekehrt erkennen Sie auch volumenschwache Keywords mit weniger Konkurrenz und geringerem Traffic-Potenzial.
Verkaufen Sie zum Beispiel Schuhe online, finden Sie womöglich heraus, dass das Keyword „running shoes" deutlich höheres Suchvolumen hat als „trail running shoes". Mit „running shoes" könnten Sie mehr Traffic gewinnen, treten aber auch gegen mehr Wettbewerber an.
Keyword-Difficulty ist eine Metrik, die zeigt, wie schwer es ist, für ein bestimmtes Keyword zu ranken. Sie berücksichtigt die Anzahl der bereits rankenden Websites sowie deren Autorität. Bei Keyword.com gruppieren wir Difficulty in drei Kategorien: niedrig, mittel und hoch.
Mit Difficulty-Daten erkennen Sie leichter zugängliche Keywords und können Ihre Energie dorthin lenken, statt mit etablierten Sites um stark umkämpfte Begriffe zu kämpfen.
Beispiel: Als neuer Blogger im Reisebereich werden Sie es schwer haben, für „travel tips" zu ranken — der Difficulty-Score ist hoch. Stattdessen lohnt sich ein weniger umkämpftes Keyword wie „solo travel tips" mit niedrigerer Difficulty.
Cost per Click (CPC) ist der Betrag, den ein Werbetreibender für jeden Klick auf seine Anzeige in den bezahlten Suchergebnissen zahlt. CPC-Daten sind für SEO hilfreich, weil sie einen Hinweis auf die kommerzielle Absicht hinter einem Keyword geben.
Hat ein Keyword einen hohen CPC, deutet das darauf hin, dass die Suchenden eher kaufbereit sind. Eine wertvolle Information, wenn Sie Ihre Website für E-Commerce-Verkäufe optimieren wollen.
Es hilft auch bei der Attribution Ihrer SEO-Leistung. Wenn Sie für ein Keyword mit hohem CPC ganz oben ranken und Conversions erzielen, sparen Sie das Geld, das Ihr Unternehmen sonst in bezahlte Anzeigen gesteckt hätte.
Share of Voice (SOV) ist eine Metrik, die misst, wie sichtbar Ihre Website für ein bestimmtes Keyword-Set im Vergleich zu Wettbewerbern ist. Sie bezieht ein, wie oft Ihre Website in den Suchergebnissen für diese Keywords erscheint und an welcher Position.
Mit SOV-Daten erkennen Sie, wo Sie an Sichtbarkeit gegenüber Wettbewerbern verlieren, und können dort gezielt arbeiten.
Beispiel: Sie verkaufen Heim-Fitnessgeräte und Ihr SOV ist beim Keyword „treadmill" niedriger als der Ihrer Wettbewerber. Eine Analyse der Suchergebnisse zeigt vielleicht, dass die Konkurrenz bessere Inhalte oder autoritärere Sites hat. Mit dieser Erkenntnis entwickeln Sie eine Strategie, um Ihr Ranking gezielt zu verbessern.
Die Suchintention beschreibt den Grund hinter einer Suchanfrage. Sie zu verstehen ist für SEO entscheidend, weil Sie so Inhalte schaffen, die zu den Erwartungen der Nutzer passen. Dazu gehört eine SERP-Analyse: Welche Arten von Seiten und Ergebnissen werden für ein Keyword angezeigt? Beginnen Sie damit, die Suchintention der rankenden Seiten zu bestimmen.
Es gibt grob vier Arten der Suchintention:
Mit Suchintention-Daten optimieren Sie Inhalte gezielt für die Erwartung der Nutzer — das führt zu höheren Klickraten, längerer Verweildauer und letztlich zu besseren Rankings.
Beispiel: Sie verkaufen Nahrungsergänzungsmittel und stellen fest, dass „best protein powder" hohes Suchvolumen hat, die Suchintention aber primär informationell ist. Nutzer wollen also Informationen, keinen Direktkauf. Optimieren Sie für dieses Keyword mit einem Blogbeitrag, der wertvolle Infos zu Proteinpulvern liefert — Typen, Vorteile, Anwendung. Das passt besser zur Intention, sorgt für mehr Engagement und bessere Rankings.
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