Sie betreiben eine SEO-Kampagne und wollen wissen, welchen Impact sie auf Ihre Website-Performance hat. Wo anfangen?
Es gibt so viele Faktoren — Messen kann überwältigend sein. Manche fokussieren auf falsche Metriken und denken, ihre Strategie sei Erfolg oder Misserfolg, obwohl es eigentlich anders ist!
Dieser Post zeigt einen vereinfachten Prozess zur Analyse Ihrer SEO-Bemühungen. Hauptziel: Wie wirken sie sich aufs Bottom Line aus?
Sinn aus den Daten zu ziehen gibt Insights, was funktionierte und was nicht. So tweaken Sie die Kampagne für bessere Ergebnisse.
Lassen Sie uns tiefer graben.
1. Organic-Search-Traffic-Daten reviewen
Laut FirstPageSage liegt die SEO-Conversion-Rate über alle Branchen bei 2,4 %. Heißt: Aus 100 Besuchern werden nur 2-3 Kunden.
Bleibt der Prozentsatz statisch, ist Ziel der Kampagne, mehr Organic-Traffic zu treiben. Mehr Besucher = mehr Kunden.
Einfach gesagt: Je mehr Besucher Sie generieren, desto mehr konvertieren.
Ihr Ziel: Wissen, wie viel Traffic aus Organic-Suchergebnissen auf die Site kommt. Zwei Wege. Erstens: Google Analytics-Account einloggen, zu Acquisition > All Traffic > Channels.
Da Google Analytics Traffic aus verschiedenen Quellen sammelt, engen wir auf Organic Search ein. „Organic Search” klicken — sehen, wie viele Menschen via Google-Suche auf die Site kamen.

Sie können Organic-Traffic auch nach Tag, Woche oder Monat aufschlüsseln. Date-Range anpassen, um SEO-Fortschritt vor und nach der Kampagne zu vergleichen.

Granular werden: Sie sehen, aus welchen Ländern der meiste Organic-Traffic kommt, welche Geräte zur Site-Page-Ansicht genutzt werden und mehr.
Bedenken Sie: Google Analytics zeigt nur grobe Striche. Es zeigt zwar Traffic pro Page, aber nicht wichtige Daten wie Klicks und CTR.
Hier kommt Google Search Console ins Spiel — der zweite und sogar bessere Weg, Site-Organic-Traffic zu prüfen. Im Search-Console-Dashboard zu Performance > Search results — sehen, wie Webseiten in Suchergebnissen performen.

Anders als Google Analytics gibt Google Search Console folgende Daten:
- Total Impressions — Wie oft Pages auf SERPs erschienen.
- Total Clicks — Wie oft Nutzer auf Pages aus SERPs klickten.
- Average CTR — Prozentsatz der Nutzer, die auf Pages in Suchergebnissen klicken.
- Average Position — Median-Position, auf der Pages ranken.
Sie können auch prüfen, welche Pages die meisten Klicks und Impressionen haben.

Google Search Console liefert Daten zur Sinngebung Ihrer SEO-Performance. Hier sehen Sie Pages, die Google liebt — Sie können alles tun, um diese Rankings zu erhalten. Gleichzeitig prüfen Sie Pages, die nicht so hoch ranken — und finden heraus, warum.
2. Best-Ranking-Keywords identifizieren
Um noch mehr Sinn aus Site-Organic-Traffic zu ziehen: Wissen, nach welchen Keywords Besucher suchten, um Ihre Website zu finden.
Für die richtigen Keywords recherchieren
Vor dem Launch Ihrer SEO-Kampagne haben Sie wahrscheinlich Keyword-Recherche gemacht.
Das Identifizieren der besten Keywords gibt beste Chancen, Besucher auf die Site zu treiben — und durch Conversion-Funnel zu Sales zu führen.
Bei Keyword-Recherche bedenken: Nicht alle Keywords sind gleich. Jedes hat einen Zweck im Sales-Funnel. Manche liefern Infos zur Audience, manche zielen auf Conversion.
Um Keywords zu kategorisieren: Verstehen Sie die verschiedenen Keyword-Intents in Ihrem Sales-Funnel.

Aus dem Bild oben: Top of Funnel (ToFU) sollte informationelle und navigationale Suchen enthalten. Da nicht alle Audience Ihre Brand schon kennt, gibt Ranking für diese Keywords Infos zur Expertise und zum Angebot.
Für Audience, die kaufen erwägt: Targeting der richtigen transaktionalen Keywords gibt ihnen Details zum Angebot.
Funnel-Stages mit passenden Keyword-Intents zu füllen hilft, Content mit klarem Zweck zu erstellen. Beispiel: Informationelle Keywords lösen Probleme der Audience und führen sie durch den Funnel.
Wenn Nutzer auf transaktional rankenden Pages landen, kennen sie Ihr Business bereits. Statt das Business vorzustellen — fokussieren Sie aufs Warum-Kaufen.
Um Intent zu bestimmen, zeigt SEMrush das im Keyword-Magic-Tool.

Keyword-Rankings monitoren
Mit optimiertem Content auf Site nutzen Sie ein Keyword-Tracking-Tool, um Suchmaschinen-Keyword-Rankings zu monitoren.
Keyword.com trackt nicht nur akkurat, wo Site-Pages für Keywords ranken — es vergleicht auch Ihren SEO-Fortschritt gegen Wettbewerber.
Über die Zeit tracken Sie Page-Performance auf Suchergebnissen. Keyword.com zeigt, ob Rankings während der Kampagne stiegen oder fielen — vs. Vortagen.

Das SEO-Share-of-Voice-Feature vergleicht Ihr Gesamt-Ranking mit Wettbewerbern, die für dieselben Keywords kämpfen.

Mit diesen Zahlen wissen Sie, wo Ihre Website gegen Wettbewerber steht.
Google Search Console nutzen
Zurück zur GSC: Sie prüfen Suchmaschinen-Ranking-Daten direkt von der Suchmaschine.
Im Search Console sehen Sie Top-Queries, mit denen Nutzer Ihre Site fanden. Auf den Queries-Tab klicken — Keywords mit meisten Klicks und Impressionen.

Sie können auch Top-Keywords pro Page prüfen.
Wichtig — vielleicht zeigt es Queries, für die Sie nicht optimierten, die aber Traffic treiben. Erwägen Sie Optimierung für diese Keywords in der nächsten Kampagne.
GSC-Caveat: Keine Tag-für-Tag-Aufschlüsselung. Deshalb am besten Keyword-Rank-Tracking-Tool wie keyword.com neben Google Search Console — für besseren Sinn aus Organic-Search-Performance.
3. Linking-Domains reviewen
Backlinks sind einer der wichtigsten Ranking-Faktoren in SEO.
Suchmaschinen sehen sie als Empfehlung oder Seal-of-Approval. Site-Owner linken zu Pages anderer Sites, die Lesern Wert geben — Vertrauen ins Ihre Inhalte und Anerkennung als Autorität.
Mehr Backlinks = autoritativere Site = höhere Google-Ranking-Chancen!
Aber nicht so einfach wie es scheint. Wie bei Keywords sind nicht alle Backlinks gleich. Manche sind autoritativer in ihrer Nische. Beispiel: Ein Link von TechCrunch wiegt mehr als tausende mediokre Tech-Site-Backlinks.
Auch: Manche Backlinks schaden mehr als sie nützen. Spammy-Site-Links können Rankings stürzen lassen statt zu verbessern. Über die Zeit kann Ihre Site schlechte Links akkumulieren — was Rankings negativ beeinflusst.
Um Link-Typen zu finden: Ahrefs’ Free Backlink Checker. Site-URL eingeben — Tool zeigt Top-100-Backlinks.

Domain-Autoritativität via DR-Spalte (Domain Rating) bestimmen. Ahrefs berechnet DR durch Backlink-Profil-Analyse. Mehr hochwertige Backlinks aus diversen Domains = höhere DR.
Ahrefs zeigt auch Top-Anchor-Texts und Site-Pages mit meisten Backlinks. Erstes ist wichtig — besonders wenn Sie Ziel-Keywords als Anchor-Texts nutzen — sie steigern Rankings.

Pages mit meisten Backlinks identifizieren = wissen, welche zu monitoren. Viele Backlinks heißt: Sie tun etwas Gutes — finden Sie heraus was — und verdoppeln darauf.
Mit Paid-Ahrefs-Subscription sehen Sie alle Backlinks aller Domains und prüfen schlechte Domains.
Dazu: Backlink profile > Referring domains nach Site-URL-Eingabe in Site Explorer. DR-Spalte sortieren — niedrigster DR oben.

Sie sehen Sites mit DR 0. Heißt: spammy oder brand-new. Auch brand-new-Sites können später autoritativ werden.
In dem Fall: Jeden Link manuell prüfen — lohnt es sich?
Mit Ahrefs prüfen Sie auch Backlinks während der Kampagne. Show-history-Dropdown — Period wählen.
Ahrefs zeigt auch verlorene Links pro Period.
Hier verbinden Sie Punkte zwischen erworbenen/verlorenen Links und Search-Rankings. Idealerweise korrelieren hohe Rankings mit Acquiring hochwertiger Links während der Kampagne. Bleiben Rankings flach oder fielen — Backlink-Typ spielt vielleicht eine kritische Rolle.
4. Wie viel Umsatz Ihre Site aus Organic-Traffic generiert
Wie erwähnt: Endziel jeder SEO-Kampagne ist Umsatz. Direkt — Search-Traffic in Kunden — oder indirekt — Brand neuen Audiences vorstellen via wertvollen Content und durchs Funnel führen.
Bei direkt: Prozess ist straightforward — Landingpages für Ziel-Keywords optimieren, Conversion-Rates monitoren.
Indirekt ist komplizierter — nicht aller Search-Traffic ist kaufbereit.
Bedenken: Auch wenn ein Besucher kein Kunde wird, war Ihr SEO-Aufwand nicht umsonst. Besucher informativer Blog-Posts können später Kunden werden. Ihr Ziel: Leads nurturen, bis sie kaufbereit sind.
Pop-up-Forms auf Pages mit informationellen und navigationalen Keywords. Nach Anmeldung können Sie auch nach Site-Verlassen weiter mit ihnen engagen.
Das ist E-Mail-Marketing — aber erwähnenswert: Solange Sie etwas tun mit Search-Traffic, das in eventuelle Sales und Umsatz mündet, ist die SEO-Kampagne nicht umsonst.
Um zu messen, wie viel Geld Sie aus Traffic generieren: Conversion-Goals in Google Analytics auf transaktionalen Pages einrichten.
Dazu: Pages erstellen, die zu tracken sind — Conversion-Journey-Monitoring.
Google Analytics deckt diverse Website-Conversion-Goals ab — von E-Commerce-Bestellung bis Account-Anmeldung. Verschiedene Funnel-Goals trackbar.

In Goal Details: Page identifizieren, auf der Nutzer nach Aktion landen — Conversion-Validierung.

Wichtiger: Money-Amount setzen, den Nutzer bei dieser Page ausgeben. Nicht-Umsatz-Goal — abschalten. Auf allen zu trackenden Pages durchziehen — besonders Landingpages.
Während/nach Kampagne: Goals-Section von Google Analytics — Landingpages-Fortschritt sehen. Konvertieren sie? Wenn nein, warum nicht?
Ergebnis-Analyse setzt Benchmarks für künftige Kampagnen. Laut Adoric ist die „ideale” Conversion-Rate zwischen 2-5 %. Heißt: Page-Average sollte nicht unter 2 % gehen — über 5 % ist gut. Conversion-Rates variieren über Branchen.
Was Sie tun können: Landingpage-Best-Practices folgen und hoffen. Sind Ergebnisse da — egal ob 2-5 % — Verbesserungsbereiche analysieren und in nächster Kampagne implementieren.
5. ROI Ihres SEO-Spends bestimmen
Schließlich: Profitabilität prüfen. Total-Costs vs. Total-Revenue — Mathematik.
ROI gibt Klarheit, ob SEO ein viabler Marketing-Channel zur Umsatzsteigerung ist.
Hier mögliche Items für Total-Cost-Berechnung:
- SEO-Tools — Ahrefs aktuell 99 USD/Monat für Basic-Plan. Für mehr Daten: rund 179 USD/Monat. Es gibt günstigere Tools — aber Ahrefs gibt das beste Bang-for-Buck via Features und Database.
- Landingpage-Builder — Bei WordPress: Elementor — kostenlos für Basic-Features. Für sophisticated High-Converting-Landingpages: 49 USD/Jahr — fair für den Wert.
- SEO-Freelancer und Agentur — US-Average-SEO-Specialist-Salary: 4 512 USD/Monat. SEO-Agentur-Fee: hängt von Projekt-Scope ab. Mindestens 1 000 USD/Monat mit Initial-Investment 2 000-5 000 USD.
- Backlinks — Ein einzelner Backlink: 650-800 USD mit 5-7 % Placement-Rate. Sie brauchen vielleicht keine Backlinks zum Start — aber budgetieren bei Skalierung.
Hypothetische Zahlen — falls Sie diese Services nutzen.
Total-Cost einer SEO-Kampagne: mindestens 1 000-1 500 USD/Monat. Backlink-Cost nicht eingerechnet — die brauchen Sie bei länger bestehender Site. Cost hängt auch ab: In-house oder Agentur.
Da SEO-Budgets bei 3 000-10 000 USD pro Monat liegen, müssen Sie einen Anteil allokieren. Top-Wettbewerber spenden vielleicht 10 000+ USD/Monat — Sie können es sich nicht leisten, nicht zu investieren.
Ist SEO-ROI mehr als Spend — Erfolg.
Underperformt die Kampagne — gründlicher Look. Spend deutlich höher als ROI? Detail-Audit, Verbesserung finden. Statt auf Backlinks pivot zu Content-Audit zur Verfeinerung und Optimierung bestehender Pages.
Andere Option: Alternative Services. Vielleicht liefern Link-Vendors keine besten Links — wechseln, bevor es schlimmer wird.
Optionen hängen von Daten ab, die GA und GSC nach Kampagne zeigen.
Wichtig: SEO ist nicht immer der beste Marketing-Channel. Generiert Ihre SEO-Kampagne nach mehreren Versuchen keinen positiven ROI — andere Online-Marketing-Avenues erkunden.
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Wege, Keyword-Metriken zu verstehenFazit
SEO ist kontinuierlicher Prozess. Ziel: bei jeder Kampagne besser performen. Fehler gehören dazu.
Wichtig: SEO-Performance-Details tracken — wissen, was richtig war, weiterführen. Fehler identifizieren — nicht wiederholen.
Das kontinuierlich tun führt von einer erfolgreichen SEO-Kampagne zur nächsten.