Branded vs. Non-Branded Keywords: der Unterschied und Einfluss auf SEO

Keyword.com ·

Non-Branded Keywords helfen Ihnen, neue Kunden zu gewinnen — Branded Keywords helfen Ihnen, bestehende Nachfrage abzugreifen und Ihre aktuelle Audience anzusprechen.

Sie wollen wissen, wie Sie Branded und Non-Branded Keywords einsetzen, um bessere Ergebnisse im organischen Suchmarketing zu erzielen? Lesen Sie weiter — wir zeigen, wie sich jeder Keyword-Typ auf Ihre Strategie auswirkt und wie Sie sie effektiv nutzen.

Branded und Non-Branded Keywords: Übersicht und Beispiele

Starten wir mit einer kurzen Definition von Branded und Unbranded Keywords mit Beispielen.

Was sind Branded Keywords?

Branded Keywords sind Suchbegriffe, die einen spezifischen Markennamen oder direkt mit Ihrem Unternehmen oder Produkt assoziierte Variationen enthalten. Das umfasst Ihren Firmennamen, geschützte Produktnamen oder häufige Schreibfehler.

Beispiele für Branded Keywords von Adobe.com:

Was sind Non-Branded Keywords?

Non-Branded Keywords sind Suchbegriffe, die keine spezifischen Markennamen oder Referenzen enthalten. Sie fokussieren sich auf generische Themen rund um angebotene Dienstleistungen oder Produkte. Beispiele für Non-Branded Keywords bei Adobe:

Zusätzlich können einige Begriffe einen Markennamen enthalten, ohne markenspezifisch zu sein — und somit als Non-Branded gelten. Zum Beispiel ist „keyword” ein Non-Branded Keyword für Keyword.com.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Branded und Non-Branded Keywords?

Der größte Unterschied: Branded Keywords referenzieren explizit einen Markennamen, während Non-Branded Keywords generisch und nicht an eine bestimmte Marke gebunden sind.

Bei der Anfrage „beste Samsung-Smartphones mit High-End-Kameras” ist der Bezug zu einer spezifischen Marke offensichtlich — bei „beste Android-Smartphones mit High-End-Kameras” gibt es keinen, obwohl der Nutzer in derselben Produktkategorie sucht: Android-Smartphones.

Dieser Unterschied beeinflusst die Suchintention, den Traffic und das Conversion-Potenzial jedes Keywords.

1. Suchintention

2. Traffic-Auswirkung

3. Conversion-Auswirkung

4. Branding-Implikation

Warum für Branded und Non-Branded Keywords optimieren?

Eine starke SEO-Strategie deckt sowohl Branded als auch Non-Branded Keywords ab — jeder Typ spielt eine einzigartige Rolle beim Treiben von Traffic und Conversions.

Beispiel: Starbucks erscheint nicht in den SERPs für das Keyword „Was ist das gesündeste Getränk bei Starbucks zum Bestellen”.

Screenshot der Google-Suchergebnisse für „Was ist das gesündeste Getränk bei Starbucks zum Bestellen?" mit den Top-rankenden Artikeln.

Tatsächlich erscheinen sie nicht einmal in den Featured Snippets.

Google-Featured-Snippet mit den gesündesten Starbucks-Getränken — inklusive Caffè Latte und Green Tea.

Das liegt vermutlich daran, dass Starbucks keine Seite für dieses Keyword optimiert hat — und damit Conversion-Chancen verpasst. Außerdem könnten Wettbewerber oder Drittanbieter-Sites, die an ihrer Stelle ranken, voreingenommene Information verbreiten und der Reputation schaden.

Wer für beide nicht optimiert, verpasst Chancen — sei es beim Gewinnen neuer Kunden oder beim Sicherstellen, dass Menschen, die nach Ihrer Marke suchen, auch tatsächlich auf Ihrer Site landen. Eine ausgewogene SEO-Strategie schützt Ihre Markensichtbarkeit und erweitert gleichzeitig Ihre Reichweite.

Wann Branded Keywords priorisieren (und wann Non-Branded)

Die Ziele und Vorgaben Ihrer SEO-Kampagne bestimmen, welcher Keyword-Typ Vorrang hat.

Priorisieren Sie Branded Keywords, wenn Sie:

Priorisieren Sie Non-Branded Keywords hingegen, wenn Sie:

Wie Sie Branded Keywords in Ihrer SEO-Strategie einsetzen

So nutzen Sie Branded Keywords in Ihrer SEO-Strategie.

1. Finden Sie Ihre Branded Keywords

Starten Sie mit Keyword-Recherche zur Identifikation relevanter, niedrig rankender Branded Keywords mit Tools wie Ahrefs Keyword Explorer und Semrushs Organic Research Tool. Für diesen Artikel nutzen wir Semrush.

In Semrushs Organic Research Tool tippen Sie Ihre Domain ein.

Screenshot eines Organic-Research-Tools, das Skechers.com auf SEO-Insights und Wettbewerbsanalyse untersucht.

Quelle

Im Advanced-Tab wenden Sie den Branded-Filter an.

Filterung organischer Suchpositionen nach Branded Keywords in einem SEO-Tool, mit hervorgehobenem Apply-Button.

Quelle

So sehen Sie alle Branded-Begriffe, für die Sie bereits ranken.

Screenshot organischer Suchpositionen für Skechers.com mit Keyword-Rankings, Traffic und Suchvolumen.

Quelle

Nutzen Sie nun den Position-Filter, um Keywords mit niedrigeren Rankings hervorzuheben.

Dropdown-Menü in einem SEO-Tool zur Filterung von Keyword-Rankings nach Top 3, Top 10 und Custom-Ranges.

Quelle

Jetzt haben Sie eine Liste bestehender, aber unterperformender Branded Keywords zum Optimieren.

Um neue Branded Keywords zu entdecken, nutzen Sie Google Autocomplete. Tippen Sie Ihren Marken- oder Produktnamen in die Suchleiste, um vorgeschlagene Keywords zu sehen.

Beispiel eines Featured Snippets, das die Anfrage „Was ist das gesündeste Getränk bei Starbucks?" mit einer Liste von Empfehlungen beantwortet.

Für mehr Vorschläge fügen Sie Buchstaben vor oder nach Ihrer Anfrage hinzu.

Googles Autocomplete-Vorschläge für „Nivea a" zeigen populäre Branded-Keyword-Suchen.

Ein weiteres nützliches Tool ist die People-Also-Ask (PAA)-Sektion bei Google. Geben Sie Ihren Markennamen in die Suchleiste ein und scrollen Sie zur PAA-Sektion — dort finden Sie Long-Tail-Keyword-Vorschläge zu Ihrer Marke. Weitere Fragen aufzuklappen liefert zusätzliche Keyword-Ideen.

Featured Snippet erklärt den Unterschied zwischen Deodorant und Antiperspirant und hebt Niveas Produkt hervor.

Sie können auch PAA-Aggregator-Tools wie AlsoAsked nutzen.

Danach haben Sie eine umfassende Liste unterperformender und neuer Branded Keywords für Ihre Strategie.

2. Underperformende Seiten optimieren

Beginnen Sie mit den niedrig rankenden Seiten, die Sie identifiziert haben — für schnelle Wins. Diese Tipps helfen:

Mehr dazu: Wie Sie von Seite 2 auf Seite 1 in Google klettern

3. Optimierte FAQs und Help-Pages erstellen

Identifizieren Sie aus Ihren entdeckten Keywords jene, die zeigen, dass bestehende Kunden Anleitung zu Ihren Produkten oder Services suchen — und erstellen Sie optimierte Help-Pages dafür.

Coda macht das hervorragend. Ihre Bibliothek gut optimierter FAQ-Seiten ist umfangreich.

Suchen Sie zum Beispiel „how to sum in Coda” auf Google — Coda dominiert etwa 70 % der SERPs. Inklusive Featured Snippets und People-Also-Ask-Sektionen mit verschiedenen Content-Typen.

Beispiel eines Featured Snippets, das Nutzer durchs Summieren in Coda führt — mit Tutorial-Link.

Wie Coda sollten Sie:

4. Wettbewerber-Branded-Keywords angehen

Wettbewerber-Keywords zu zielen, mag unethisch wirken — aber es ist akzeptabel, solange Sie neutral bleiben und sie nicht abwerten. Allerdings sind nicht alle Branded Keywords Ihrer Wettbewerber relevant.

Fokussieren Sie auf diese Typen:

Sie identifizieren diese Wettbewerber-Branded-Keywords mit Keyword-Recherche-Tools — analog zu Ihren eigenen Keywords.

Verwandt: Wie Sie die Keywords Ihrer Wettbewerber tracken

Wie Sie Non-Branded Keywords in Ihrer SEO-Strategie einsetzen

So nutzen Sie Non-Branded Keywords zur Verbesserung organischer Such-Rankings:

1. Identifizieren Sie Ihre Non-Branded Keywords

Der Prozess zur Identifikation relevanter Non-Branded Keywords ähnelt der Branded-Keyword-Recherche. Allerdings nutzen Sie beim Identifizieren neuer Keyword-Chancen Wörter, die Ihre Lösung beschreiben.

Sie könnten beispielsweise Begriffe wie „Keyword-Recherche-Tool” oder „SEO-Rank-Tracker” zielen — statt eines Markennamens wie „Keyword.com”.

2. Blog-Posts erstellen

Non-Branded Keywords haben oft informationale Intent und eignen sich daher ideal fürs Targeting in Blog-Posts wie How-Tos, Tutorials oder Listicles.

Blog-Posts erlauben Long-Form-Content, der tief in die Pain Points Ihrer Audience eintaucht und praktische Lösungen liefert. Das baut Vertrauen bei Lesern auf, positioniert Sie als Autorität und steigert die Conversion-Chance auf der Reise.

Außerdem erlaubt die Long-Form-Natur, verschiedene semantische Keywords einzuweben — was Suchmaschinen hilft, den Kontext Ihres Contents besser zu verstehen und das Ranking für relevante Suchen zu verbessern.

So optimieren Sie Ihre Blog-Posts für Suchmaschinen und User-Experience:

Letztlich: Erstellen Sie einen Blog, der die Interessen Ihrer Leser priorisiert. Google will hilfreichen, verlässlichen Content liefern, der für Menschen geschrieben ist — nicht für Suchmaschinen.

3. Landing-Pages erstellen

Die SERPs einiger Non-Branded, kommerziell-intent Keywords zeigen Landing-Pages — was darauf hindeutet, dass Sie ebenfalls eine brauchen, um zu konkurrieren.

Bei einem Mix aus Landing-Pages und Blog-Posts müssen Sie priorisieren. Laut Grow and Convert ist Ihre Autorität der Schlüsselfaktor.

Erkennt Google Sie als Autorität in der Nische, ranken Sie leichter mit Produktseiten. Bauen Sie Autorität noch auf, ist ein Blog-Post die bessere Wahl — er bietet mehr Möglichkeiten, relevante Keywords einzubauen.

So bauen Sie hochkonvertierende, optimierte Landing-Pages:

4. Lokales SEO

Wenn Sie standortgebundene Produkte oder Services anbieten, brauchen Sie lokales SEO, damit Ihr Business in Suchergebnissen für standortspezifische Anfragen erscheint. Identifizieren Sie Non-Branded Keywords mit lokaler Intent, etwa „beste Bäckerei in [Stadt]” oder „frisches Gebäck [Ort]”.

So dominieren Sie die lokale Suche für Ihre Non-Branded Keywords:

Diese Strategien umzusetzen, steigert Ihre Chancen, in lokalen Suchergebnissen zu erscheinen, hochrelevanten Traffic zu gewinnen und Conversion-Rates zu verbessern.

Wie Sie Ihre Branded und Non-Branded Keywords tracken

Bis hierher haben Sie eine Sammlung gut optimierter Seiten, die Branded und Non-Branded Keywords zielen. Wichtig ist nun zu monitorieren, ob Ihre Strategie funktioniert oder Anpassungen braucht.

Manuelles Keyword-Tracking ist möglich, aber bei größeren Volumen überwältigend. Nutzen Sie stattdessen einen präzisen Keyword-Position-Tracker wie Keyword.com, um Ihre Rankings einfach zu monitorieren.

So starten Sie:

  1. Loggen Sie sich in Ihren Keyword.com-Account ein und geben Sie URL und zu trackende Keywords (Branded und Non-Branded) ein. Screenshot des Keyword.com-Interfaces mit dem Keyword-Tracking-Setup-Screen — mit Feldern zur Eingabe und Verwaltung von Keywords.

  2. Beim Tracken lokaler Keywords fügen Sie Parameter wie Land, Bundesland und PLZ hinzu und deaktivieren die Option „Lokale Listings ignorieren”. Screenshot des Keyword.com-Tools mit Suchintention-Analyse — Verteilung von navigationalen, kommerziellen, informationalen und transaktionalen Keywords.

  3. Nach dem Setup zeigt Ihr Dashboard Keyword-Performance-Daten — SERP-Position, Suchintention und Suchvolumen. Screenshot des Keyword.com-Ranking-Dashboards mit Ranking-Positionen, jüngsten Veränderungen und Suchvolumen-Daten für verschiedene Keywords.

  4. Sie können dann:

Branded vs. Non-Branded Keywords: ein Balanceakt

Für Branded und Non-Branded Keywords zu optimieren, ist keine Entweder-oder-Entscheidung — es ist ein Balanceakt. Branded Keywords schützen Ihre Such-Präsenz und stellen sicher, dass Kunden Sie finden — Non-Branded Keywords erweitern Ihre Reichweite und gewinnen neue Audiences.

Damit Ihre Strategie wirkt, müssen Sie Ihre Rankings konsequent tracken. Keyword.com hilft Ihnen, sowohl Branded- als auch Non-Branded-Keyword-Performance zu monitorieren — so bleiben Sie über Veränderungen informiert, erkennen Chancen und stellen sicher, dass Ihre Site dort erscheint, wo es zählt.

Wollen Sie es selbst testen? Starten Sie eine kostenlose Keyword.com-Testphase.

Der Keyword-Rank-Tracker

Für smarte, leidenschaftliche SEOs, die die Branche voranbringen.

Kostenlos testen

14 Tage kostenlos testen · Keine Kreditkarte erforderlich · 100 Keywords und 20 Credits inklusive